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» On Premise oder Cloud? - (Keine) Qual der Wahl bei ERP-Lösung
21.11.2018 Marco Mancuso

On Premise oder Cloud? - (Keine) Qual der Wahl bei ERP-Lösung

Mit der Verfügbarkeit der notwendigen Technologien und Bandbreiten haben sich die Nutzungsmöglichkeiten für betriebswirtschaftliche Standardsoftware in den letzten rund 20 Jahren deutlich erweitert.

 

Neben den klassischen Inhouse-Lösungen sind zunächst Application Service Provider (ASP)-Modelle entstanden, etwas später kamen Software as a Service (SaaS)-Dienste auf. Cloud Computing ist heute schlichtweg zum Synonym für jegliche Ansätze geworden, selbst die komplexesten IT-Infrastrukturen via Internet und durchaus auch verteilt bereitzustellen, ohne sie lokal vorhalten zu müssen.

 

Die nicht zu bestreitenden Vorzüge des Auslagerns von Strukturen und Ressourcen sind hinlänglich bekannt. So sind Cloud-ERP-Systeme gerade im ersten Schritt meist in puncto Kosten den Vor-Ort-Implementierungen überlegen. Schließlich erfordern sie keine hohen Investitionen in Netzwerk-, Server- und Speicher. Ähnliches gilt für die laufende Wartung inklusive der Sicherungsthematik, hingegen bleiben Support- und Servicekosten in etwa auf vergleichbarem Niveau.

 

Dennoch erfordern auch Cloud-Lösungen hinreichend Zeit etwa für Aspekte wie Anpassung und Integration. Das gilt umso mehr dann, wenn sie schon im Standard eine ganze Reihe von Funktionen bieten, die zwar sofort und ohne Zutun einsatzbereit sind, aber im Gegensatz zur On-Premise-Variante gar nur mit vergleichsweise hohem Aufwand anzupassen sind.

 

Ein genauer Blick lohnt, denn fehlt die notwendige strukturelle Flexibilität, kann es erforderlich sein, die Unternehmensprozesse anzupassen oder gar neu zu gestalten, um sie mit den Anforderungen der Software in Einklang zu bringen. Das wiederum führt zu nicht zu unterschätzenden Kosten für das Prozess-Redesign und Change Management, was jedoch in den gegenübergestellten Berechnungen der Anbieter nur selten auftaucht.

 

Genauso wenig wird thematisiert, dass Cloud-Anwender grundsätzlich den Upgrade-Zyklen ihrer Software unterworfen sind und nicht wie im On-Premise-Modell selbst bestimmen können, wann sie was genau aktualisieren. Darüber sollte man sich im Klaren sein, denn gerade mittelständische Anwender geben dadurch oft unbewusst ein gutes Stück Unabhängigkeit und damit auch Steuerungsfähigkeit aus der Hand, auf das sie willentlich vielleicht gar nicht verzichten wollten.

 

Darüber hinaus überzeugen On-Premise-Installationen auf der Zeitschiene mit Amortisationsraten von vier bis fünf Jahren, während Cloud-Lösungen auf lange Sicht die Budgets in der Regel stärker belasten. Andererseits bieten Cloud-übliche Mietmodelle den Charme der direkten Abschreibung.

 

Mit anderen Worten: Cloud-ERP-Systeme bringen anerkanntermaßen Vorteile und haben ihre Berechtigung innerhalb des Angebotskanons. Nichtsdestotrotz gibt es jedoch mithin versteckte Negativaspekte, die in der Umkehrung pro On-Premise sprechen. Die richtige Wahl hängt stets von den Gegebenheiten und Präferenzen auf Seiten der Anwenderunternehmen ab.

 

Seinen vornehmlich mittelständischen Anwendern in ihrem Wettbewerb einen wichtigen Vorsprung zu sichern, bedeutet für das Softwarehaus SOU an dieser Stelle, mit sou.matrixx eine plattformunabhängige ERP-Software im besten Sinne anzubieten. Das wiederum schließt klassische On-Premise- und moderne Cloud- bzw. App-Ansätze gleichermaßen ein, so dass jederzeit gemeinsam und im Einzelfall bewertet werden kann, welcher Weg der jeweils passende ist.

 

Autor: Marco Mancuso, CFO der SOU AG

https://www.sou.de

Verfasst um 10:38 Uhr    |    » Permalink   

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